Bewertung: Multi-Asset-ETFs (Portfolio-ETFs)

Mit einem ETF kann man breit gestreut in eine Anlageklasse investieren, z.B. Schwellenländer-Aktien oder Staatsanleihen. Ein ETF-Dachfonds oder auch Portfolio-ETF geht einen Schritt weiter und kombiniert mehrere ETFs zu einem Produkt im ETF-Mantel. Man investiert also in einen ETF,  der wiederum in mehrere ETFs investiert. Wenn diese ETFs mehrere Anlageklassen abdecken, kann man über nur einen ETF in ein Multi-Asset-Portfolio anlegen. Anstelle sich selbst mit den verschiedenen Anlageklassen zu beschäftigen und ein Portfolio zusammenzustellen, ist dieser Ansatz ein bequemer Weg zu einem Multi-Asset-Portfolio? Im Folgenden betrachten wir Vor- und Nachteile dieser Lösung, schauen uns das Angebot an und schließen mit einer Bewertung von Multi-Asset-ETFs.

Vor- und Nachteile von Multi-Asset-ETFs

Sowohl Vor- als auch Nachteil: keine Anpassung der Strategie

Ein Portfolio-ETF gibt die Asset Allocation vor und lässt keinen Spielraum für anlegerspezifische Anpassungen. One size fits all: die Erhöhung des Aktienanteils ist zum Beispiel nicht möglich. Wobei dies nicht ganz richtig ist: einige Anbieter haben verschiedene Konfigurationen im Programm, z.B. für defensive, moderate und offensive Anleger. In jedem Fall ist die Auswahl aber beschränkt.

Versierte Anleger, die sich nicht blind auf ein Finanzprodukt verlassen, sondern die Grundlagen ihres Multi-Asset-Portfolios verstehen wollen (dazu zähle ich dich als Leser von Portfoliomix), werden kaum einen Multi-Asset-ETF finden, der ihren Vorstellungen genau entspricht. Dieser Anlegertyp hat eine Vorstellung von seiner Asset Allocation, will möglichst viele Entscheidungen selber treffen und nicht aus der Hand geben.

Für Anleger, die sich aber nicht gerne mit Fragen der Geldanlage beschäftigen oder keine Zeit haben, ist eine vorgegebene Strategie genau das Richtige. Sie können über einen Portfolio-ETF in ein Multi-Asset-Portfolio investieren und erhalten so eine Anlageklassen-übergreifende Diversifikation in der Geldanlage. Die Erarbeitung und Pflege eines eigenen Multi-Asset-Portfolios würde sie überfordern. Sie wollen sich kein Basiswissen über verschiedene Anlageklassen aneignen, in der strategischen Asset Allocation Anlageklassen auswählen und gewichten und für jede Anlageklasse einen geeigneten ETF finden. Für die Bewertung von Multi-Asset-ETFs betrachten wir die Tatsache der vorgegebenen Strategie daher als neutral.

Vorteile

Geringer Aufwand

Der Anleger ist nach der Auswahl eines ETF fertig. Ein Sparplan auf nur einen ETF muss bezüglich etwaiger Änderungen (z.B. der Gebühren) im Blick behalten werden. Der Anleger, der sich sein Portfolio selbst konstruiert, muss für jede Anlageklasse einen geeigneten ETF finden und seine Auswahl verwalten. Er muss auch das Rebalancing übernehmen, d.h. bei Abweichung von der erwünschten Gewichtung der einzelnen Anlageklassen durch Kauf und Verkauf diese wiederherstellen.

Geringere Transaktionskosten

Ohne auf Sonderkonditionen verschiedener Depotbanken einzugehen: ein Anleger, der sich beispielsweise ein Multi-Asset-Portfolios aus drei ETFs selbst zusammenstellt, hat deutlich mehr Transaktionen zu tätigen (drei mal so viele beim Aufstocken des Depots, plus die Transaktionen zum Rebalancing) und daher in der Regel höhere Transaktionskosten. Zudem sind die Kosten oft bei kleineren Ordergrößen prozentual höher. Insbesondere bei kleinen Investitionssummen kann ein einziger Portfolio-ETF sinnvoll sein, damit kein zu großer Anteil für Gebühren draufgeht.

Rebalancing ohne Steuerzahlung

Ein Rebalancing durch den ETF-Anbieter innerhalb des Produkts zieht keine Steuerzahlung nach sich. Dies ist anders, wenn ich mein Multi-Asset-Depot selber aus ETFs zusammengestellt habe: wenn ich nun nach einem Jahr die gewünschte Gewichtung wiederherstelle, verkaufe ich dafür Anteile der gut gelaufenen ETFs. Auf den Gewinn zahle ich Kapitalertragssteuer. Dies ist nur zu vermeiden, wenn ich ausschließlich durch Nachkäufe rebalance, also weiteres Kapital investiere.

Liquidität

Ein Multi-Asset-ETF lässt sich wann immer die Börse geöffnet ist unmittelbar verkaufen. Ein selbst zusammengestelltes Portfolio könnte auch weniger liquide Bausteine erhalten, z.B. P2P-Kredite. Wenn Liquidität für den Anleger wichtig ist, kann auch der Portfoliokonstrukteur natürlich ausschließlich börsentäglich handelbare ETFs verwenden.

Nachteile

Höhere Gebühren

Wir schauen gleich genauer auf das Angebot an Multi-Asset-ETFs, aber grundsätzlich lässt sich sagen, dass diese ETFs zumeist höhere laufende Kosten haben, da sich der Emittent die Zusammenstellung und Verwaltung der enthaltenden ETFs auch bezahlen lässt. Da man die Gebühren der enthaltenden ETFs natürlich auch zahlt, fallen Gebühren auf zwei Ebenen an.

Nur ETFs als Portfoliobaustein

Ein ETF-Dachfonds investiert ausschließlich in ETFs. Aber nicht für jede Anlageklasse gibt es einen ETF, beispielsweise AckerlandBitcoin oder P2P-Kredite. Für andere Anlageklassen ist es nicht die beste Art zu investieren, meiner Meinung nach zum Beispiel für Rohstoffe. Der Anleger, der sich sein Portfolio selbst zusammenstellt, kann für jede Anlageklasse die für ihn geeignetste Investmentart wählen.

Echte Vor- und Nachteile: für die Bewertung von Multi-Asset-ETFs müssen wir uns das Angebot genau anschauen.

Angebot an Multi-Asset-ETFs

Der Markt für Portfolio-ETFs, die in ein Multi-Asset-Portfolio über verschiedene Anlageklassen investieren, ist sehr klein, insbesondere im Vergleich zum riesigen Angebot an Aktien-ETFs (tatsächlich gibt es inzwischen mehr Aktien-ETFs als börsengehandelte Aktienunternehmen), eine Übersicht:

ETF WKN Kosten p.a. Asset Allocation
BlackRock ESG Multi-Asset Conservative Portfolio
A2P1TT
0,25%
dynamisch (23.10.20: 68% Anleihen, 18% Aktien, 14% Cash)
BlackRock ESG Multi-Asset Moderate Portfolio
A2P1TU
0,25%
dynamisch (23.10.20: 48% Anleihen, 50% Aktien, 2% Cash)
BlackRock ESG Multi-Asset Growth Portfolio
A2P1TV
0,25%
dynamisch (23.10.20: 25% Anleihen, 74% Aktien, 1% Cash)
Lyxor Portfolio Strategy Defensiv
ETF702
0,41%
50% Anleihen, 40% Aktien, 10% Gold
Lyxor Portfolio Strategy
ETF701
0,46%
30% Anleihen, 60% Aktien, 10% Rohstoffe
Lyxor Portfolio Strategy Offensiv
ETF703
0,53%
10% Anleihen, 80% Aktien, 10% Rohstoffe
Ossiam Global Multi-Asset Risk-Control
A2ANVR
0,55%
dynamisch (23.20.20: 94% Anleihen, 6% Cash)
Xtrackers Portfolio
DBX0BT
0,70%
dynamisch (jeweils 30-70% in Anleihen/Cash und Aktien)
Xtrackers Portfolio Income
A1C1G8
0,65%
dynamisch (60-85% in Anleihen, 15-30% in Aktien, bis zu 10% in Rohstoffe)

Die BlackRock ESG Multi-Asset Portfolio ETFs bedienen einen echten Trend: Geldanlage anhand ökologischer, sozialer und guter Unternehmensführung betreffender Kriterien (ESG). Bei den gekauften ETFs (zumeist 15 bis 20 verschiedene) setzt BlackRock ausschließlich auf ETFs der eigenen Tochter iShares. Die BlackRock ESG Multi-Asset Portfolio ETFs sind brandneu, erst im September aufgelegt und daher noch mit mickrigen Fondsvolumen von ca. 3 Millionen EUR. 

Klassisch werden drei Ausprägungen angeboten: Conservative, Moderate und Growth. BlackRock weist als Vorgabe für die Asset Allocation auf eine angestrebte Schwankungsbreite für das Gesamtportfolio hin: das Conservative Portfolio soll maximal 5%, das Moderate Portfolio maximal 10% und das Growth Portfolio maximal 15% verlieren. Gemäß diesem Ziel werden Aktien, Anleihen und Geldmarktinvestments aktiv gemanagt, Rohstoffe aus ESG-Erwägungen nicht berücksichtigt. Ein Anhaltspunkt für erwartbare Aktienquoten sind die Werte zum Start der ETFs: Conservative mit 20% Aktien, Moderate mit 50%, Growth mit 75%.

BlackRock verrät keine weiteren Details zur Strategie, auch nicht zur Zusammensetzung der Aktien- oder Anleihenpositionen. So kauft man die Katze im Sack, muss sich auf das aktive Management verlassen und kann dann rückblickend beurteilen, ob die angestrebte Schwankungsbreite erreicht wurde. Die jährlichen Kosten (total expense ratio) sind mit 0,25% erstaunlich gering, insbesondere für ein Produkt mit aktivem Management. Zum Vergleich: die aktiven Fonds BlackRock Managed Index Portfolios mit gleichem Managementteam, ebenso auf ETFs setzend, nehmen über 1% an laufenden Gebühren.

Die Lyxor Portfolio ETFs unterscheiden sich erheblich: klar definierte strategische Asset Allocation für alle drei Vertreter, wobei die Gewichtung in einem jährlichen Rebalancing wiederhergestellt wird. Die Aktienquote beträgt 40% / 60% / 80% je nach defensiver, normaler oder offensiver Ausrichtung. Die Rohstoffquote ist bei allen drei ETFs 10%, wobei der defensive ETF auf Gold, die anderen beiden auf einen breiten Rohstoffindex setzen. Aufgefüllt wird mit Anleihen. Die Aktienpositionen sind geographisch weltweit gestreut, wobei Deutschland mit ca. 10% übergewichtet ist. Bei den Anleihen wird ausschließlich im Euro-Raum in Staatsanleihen und Pfandbriefe investiert.

Den Lyxor Portfolio Strategy gibt es seit April 2016 und er hat ein Fondsvolumen von über 100 Mio. EUR erreicht. Die defensive und die offensive Variante kamen erst im März 2018 hinzu. Ihr Volument beträgt noch weniger als 20 Mio. EUR. Die Kostenquote ist mit 0,41% bis 0,53% höher als bei einem selbst zusammengestellten ETF-Portfolio. Im Artikel ARERO: Nachbau und Bewertung wurde beispielsweise ein Portfolio mit einer Kostenquote von 0,23% vorgestellt. Im Corona-Crash verlor die defensive Variante 15%, die offensive Variante über 30%.

Der Ossiam Global Multi-Asset Risk-Control ETF wird über einen regelbasierten Ansatz passiv verwaltet. Der Anteil der Anlageklassen Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, Cash, Rohstoffe sowie Immobilien wird gemäß der Regeln mindestens einmal pro Quartal dynamisch berechnet. Konkretes Beispiel: da der VIX (Volatilitätsindex des S&P 500) zum Betrachtungszeitpunkt überdurchschnittlich hoch war, reagierte das Rebalancing auf diese vermeintlich turbulente Marktphase mit einer Aktienquote von 0%. 

Erkärtes Ziel ist es den maximalen Wertverlust (max Drawdown) auf 8% zu begrenzen. Die Gewichtung der Anlageklassen basiert auf einer Analyse verschiedener Marktmetriken der letzten 6 Monate. Dieses Ziel wurde mit einem Wertverlust von über 15% im Covid-Crash deutlich verfehlt. Zudem verpasste man es die Aktienquote rechtzeitig wieder hochzufahren, so dass der ETF von der anschließenden raschen Wiedererholung der Aktienmärkte kaum profitierte und noch bei einer Performance -7% für das bisherige Jahr steht. Die jährlichen laufenden Kosten von 0,55% sind wie bei den Lyxor Portfolio Strategy nicht unverschämt, aber deutlich über den Kosten eines selbstkonstruierten Portfolios. Seit Dezember 2016 auf den Markt, konnte Ossiam ein Fondsvolumen von ca. 150 Mio. EUR einwerben.

Der Xtrackers Portfolio ETF agiert mit einer dynamischen Asset Allocation zwischen den Grenzwerten 30% Aktien und 70% Anleihen/Cash sowie 70% Aktien und 30% Anleihen/Cash. Das Rebalancing erfolgt mindestens vierteljährlich und regelbasiert mit einem Mehrfaktoren-Modell, das von einem Investmentkomitee ausgewertet wird. Die Gewichtungsstrategie folgt dem Portfolio Total Return Index von Dr. Andreas Beck. Am 23.10.2020 waren 63% in globale Aktien und 32% in Staats- und Unternehmensanleihen (Fokus Euro-Raum) sowie knapp 5% in Cash. Die Aktienquote pendelte in der Vergangenheit zumeist zwischen 50% und 60%. Die defensivere Income-Variante begrenzt die Aktienquote auf maximal 30% und nimmt bis zu 10% Rohstoffe hinzu.

Mit einer Fondsauflage Ende 2008 und einem Fondsvolumen von über 350 Mio. EUR ist der Xtrackers Portfolio der älteste und größte ETF in dieser Betrachtung. Die seit 2011 angebotene Income-Variante hat eine Größe von ca. 50 Mio. EUR erreicht. Die laufenden Kosten sind mit 0,65%/0,70% sehr hoch. Die Performance seit Auflage in 2008 für den Xtrackers Portfolio ETF ist mit ca. 7,5% p.a. gut, allerdings ergab ein Backtest auf backtest.curvo.eu eines Portfolios mit 50% Aktien und 50% Anleihen mit den gleichen ETFs und vierteljährlichem Rebalancing über den gleichen Zeitraum eine Rendite von ca. 8,5%. Eine Gewichtung von 50% habe ich gewählt, da diese genau in der Mitte des Wertebereichs zwischen 30% und 70% liegt. Das heißt: eine statische Asset Allocation dieser Größe hätte besser abgeschnitten. Die dynamische Gewichtung basierend auf den Entscheidungen des Investmentkomitee hat keine Überperformance gebracht.

Fazit und Bewertung von Multi-Asset-ETFs

Das Angebot ist sehr klein, aber mit BlackRock, Lyxor, Ossiam und Xtrackers bieten inzwischen vier ETF-Anbieter Multi-Asset-ETFs an. Für Anleger ohne Zeit und/oder Lust für die Erarbeitung eines Multi-Asset-Portfolios, sind diese Produkte grundsätzlich ein interessanter Weg um dennoch mit nur einem Wertpapier über Anlageklassen diversifiziert zu investieren. Inbesondere entfällt der Aufwand mehrere ETFs bezüglich Änderungen zu beobachten und regelmäßig durch Rebalancing die gewünschte Zielgewichtung der Assetklassen wiederherzustellen.

Dieser Bequemlichkeit steht der Nachteil gegenüber, dass die Asset Allocation nicht anpassbar ist. Die Multi-Asset-ETFs nutzen in keinster Weise das volle Diversifikationspotential von Multi-Asset-Portfolios, sondern kombinieren in fester oder dynamischer Weise lediglich Aktien und Anleihen, teilweise durch eine kleine Hinzunahme von Rohstoffen. Interessante weitere Anlageklassen werden nicht berücksichtigt, oft kann man in diese aber auch nicht über ETFs investieren. 

Die Asset Allocation ist aber der für mich wichtigste Punkt bei der Bewertung von Multi-Asset-ETFs, und hier enttäuschen mich alle vorgestellten Vertreter. Multi-Asset ist mehr als die Aktienquote zugunsten von Anleihen herunterzufahren. Bis auf einen kleinen Rohstoffanteil hört die Fantasie der Portfoliomanager an diesem Punkt aber auf. Nur die Lyxor Portfolio ETFs haben eine feste Asset Allocation, wie ich sie von einem ETF auch erwarten würde. Ein Vorteil des ETF-Konzepts ist doch gerade die Transparenz, keine Black Box zu kaufen, sondern genau zu wissen worin ich investiere.

Die BlackRock ESG Multi-Asset Portfolio ETFs werden aktiv gemanagt, mit sehr wenigen Informationen für den Anleger, auf welcher Basis dies passiert. Bei den Xtrackers Portfolio ETFs ist die Informationslage nur etwas besser. Durch diese intransparente, von den Entscheidungen von Portfoliomanagern abhängige dynamische Asset Allocation hat der Anleger ein Managementrisiko, das man mit ETFs doch gerade vermeiden will. Die Grenzen zu klassischen Investmentfonds verschwimmen, so sind die Dachfonds ING Global Index Portfolio mit einer festen Asset Allocation typischer für einen ETF als die Blackrock Portfolio ETFs, haben aber horrende laufende Kosten von 1,35%.

Der Vergleich des Xtrackers ETF mit einer statischen Allokation in der Mitte des für diesen Fonds möglichen Bereichs zeigte sogar eine Underperformance des dynamischen Portfoliomanagements. Die höheren Gebühren für das aktive Management zahlt der Anleger aber sicher. Deutlich wird dieses Managementrisiko bei der schlechten Performance des Ossiam Global Multi-Asset Risk-Control ETF in diesem Jahr: gesteuert durch Volatilitätskennzahlen reduzierte er die Aktienquote nach dem Covid-Crash zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt und nahm die folgende Erholung nicht einmal halb mit. 

Bei der Frage der Gebühren ist keine pauschale Antwort zur Bewertung der Multi-Asset-ETFs möglich. Die BlackRock Portfolio-ETFs sind mit laufenden Kosten von nur 0,25% wettbewerbsfähig im Vergleich zu einem selbst zusammengestellten ETF-Portfolio. Die Angebote von Lyxor und Ossiam liegen ca. Faktor 2, die Portfolio ETFs von Xtrackers sogar ca. Faktor 3 über einem Eigenbau-Multi-Asset-Portfolio, wie es beispielsweise im ARERO-Artikel vorgestellt wurde. Dafür sind die Transaktionskosten geringer, da nur ein ETF gekauft werden muss und keine Transaktionen zum Rebalancing anfallen. 

Mein Fazit zur Bewertung von Multi-Asset-ETFs: das momentane Angebot an Multi-Asset-ETFs ist enttäuschend und für mich keine Alternative: unzureichendes Ausnutzen des Potentials von Multi-Asset-Portfolios und bis auf Lyxor intransparentes aktives Management der Asset Allocation. Bei den teils kleinen Fondsvolumen droht bei ausbleibendem Erfolg weitere Anlegergelder zu gewinnen eine Schließung, weil der ETF nicht kostendeckend angeboten werden kann. So wurde in der Vergangenheit zum Beispiel der UBS MAP BALANCED 7 Multi-Asset-ETF eingestellt.

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